Ausstellungsbereich Flexible Housing
Der Ausstellungsbereich Flexible Housing - Opportunities next door in Halle B3 auf der EXPO REAL widmet sich zukunftsweisenden Wohnkonzepten, neuen Formen urbaner Flexibilität und dem interdisziplinären Austausch zwischen Projektentwicklern, Investoren, Kommunen, Architekten und politischen Entscheidungsträgern.
Wohnraum flexibel denken
Die Wohnimmobilienbranche steht unter Druck – demografischer Wandel, veränderte Lebensmodelle, Migration, Ressourcenknappheit und Urbanisierung stellen Planer und Städte gleichermaßen vor komplexe Herausforderungen.
Mit dem Ausstellungsbereich Flexible Housing - Close the housing gap eröffnen wir einen innovativen Denk- und Gestaltungsraum: Hier wird Wohnraum nicht länger nur als bauliche Einheit verstanden, sondern als soziale, ökologische und wirtschaftliche Plattform, die vielfältige Chancen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft bietet. Entdecken Sie Lösungsansätze, die flexibel auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren – und erleben Sie, wie Wohnraum zum Motor urbaner Transformation werden kann.
Die Ausstellung präsentiert zukunftsweisende Wohnkonzepte, während Experten aus Politik, Wirtschaft, Planung und Forschung auf der Bühne wichtige Impulse liefern.
Highlights des Ausstellungsbereichs Flexible Housing
- Kuratiertes Ausstellungsareal mit innovativen Wohnprojekten, Bauweisen, digitalen Lösungen und Mobilitätskonzepten
- Hochkarätige Panels und Talks mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Planung und Forschung
- Themen wie Modularer Wohnbau, Umnutzung, Soziale Durchmischung, Baukostensenkung, Digitalisierung und ESG im Wohnbau
- Partizipative Formate
Ausstellungsbereich Flexible Housing
Die Ausstellung Flexible Housing bildet eine inhaltliche Klammer zwischen der drängenden Wohnraumfrage und kreativen Lösungsansätzen: Sie präsentiert zukunftsfähige Wohnmodelle, Best-Practice-Bauprojekte und transformierende Strategien.
Das Herzstück des Standkonzepts ist ein ikonisches Gestaltungselement: die Tür. Sie symbolisiert, was „Flexible Housing“ ausmacht – Offenheit, Bewegung, Zugang und neue Perspektiven. Als zentrales visuelles Element prägt sie die gesamte Ausstellungsarchitektur und wird zum verbindenden Symbol für die Potenziale flexiblen Wohnens.
„Close the Housing Gap“
Die Wohnungslücke ist real – ihre Ursachen und ihre Lösungen sind vielfältig. In Deutschland wie in vielen europäischen Ländern treffen steigender Wohnraumbedarf, begrenzte Flächen, veränderte Finanzierungsbedingungen, hohe regulatorische Anforderungen und ein alternder Gebäudebestand aufeinander. Die Frage ist deshalb nicht allein, wie mehr Wohnraum entsteht, sondern unter welchen Rahmenbedingungen er künftig geplant, finanziert, gebaut, genutzt und erhalten werden kann.
Close the Housing Gap versteht Wohnen als gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Ausstellung versammelt internationale Projekte, Strategien und Debatten, die unterschiedliche Hebel zur Schließung der Housing Gap beleuchten: von Bodenpolitik und Investitionsmodellen über neue Standards und Bauweisen bis zur Transformation des Bestands und europäischen Lösungsansätzen. Sie zeigt nicht den einen Weg, sondern eröffnet einen Raum für unterschiedliche Perspektiven auf eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Städte.
Die Ausstellung wird von Vorträgen und Diskussionsrunden auf der Flexible Housing Bühne begleitet.
Die Hashtags der Ausstellung dienen als kurativer Kompass: Sie strukturieren die vielfältigen Inhalte in thematische Schwerpunkte, machen zentrale Trends sichtbar und bieten Besuchern Orientierung im Diskurs rund um zukunftsfähiges Wohnen.
Wie schließen wir den Housing Gap?
Welche Rahmenbedingungen ermöglichen Entwicklung?
Welche Standards schaffen Qualität und Wirtschaftlichkeit?
Wie transformieren wir den Bestand?
Welche europäischen Ansätze weisen den Weg?
EXPO REAL Wohnstudie 2025
Die EXPO REAL Wohnstudie „Wohnen im Lebenszyklus“ zeigt auf, welche Anforderungen Menschen an das Wohnen in den verschiedenen Lebensphasen haben und welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen aus dem derzeitigen Mangel entstehen. Unser Partner, das renommierte Pestel Institut aus Hannover, hat dafür erstmals die aktuellen Zensusdaten zu Haushaltsgrößen, Altersgruppen und verfügbaren Einkommen miteinander verknüpft.
Die Wohnstudie kann ab September auf dieser Seite kostenfrei heruntergeladen werden.