Messebereich Handelsimmobilien: die Grand Plaza als Marktplatz für den Handel
Für alle, die mit Handel und Handelsimmobilien befasst sind, bietet die EXPO REAL die Grand Plaza als Marktplatz für Austausch, Diskussionen und Orientierung über Herausforderungen und Trends rund um den Handel und Handelsimmobilien.
Was bietet die EXPO REAL zum Thema Handelsimmobilien?
Die internationale Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur hat für den Handel und alle, die mit Handelsimmobilien befasst sind, die Grand Plaza eingerichtet als Treffpunkt von Händlern, Investoren und Projektentwicklern, Betreibern und von Vertretern potenzieller Standorte. Hier findet jeder, der sich über die Entwicklung von Handel und Handelsimmobilien informieren will, Information und Orientierung und entsprechende Ansprechpartner.
Die Grand Plaza: die Plattform für die Themen, welche die Branche bewegen
Die Grand Plaza ist auch die Bühne für Diskussionen zu den brennenden Themen rund um den Handel. 2025 stand der Austausch über die Transformationen der Innenstädte im Mittelpunkt und die Frage, was unsere Innenstädte in Zukunft wieder attraktiv macht. Weitere Themen waren "Mieten, Laufzeiten, Verträge" sowie die Zukunft von KI im Rahmen der Kundenbindung. Experten diskutierten diese Herausforderungen für den Handel und alle, die direkt oder indirekt mit Handelsimmobilien zu tun haben.
Grand Plaza: Nutzen Sie die Vorteile für Ihren Erfolg!
- Alles an einem Ort: Zahlreiche Aussteller aus dem Bereich der Handelsimmobilien im direkten Umfeld der Grand Plaza
- Vernetzung: Gezieltes Networking mit Entscheidern und Insidern der Handelsbranche
- Neue Impulse: Handelsspezifisches Konferenzprogramm auf der GRAND PLAZA
- Attraktiver Treffpunkt: Grand Plaza-Marktstände und eine exklusive Abendveranstaltung am ersten Messetag
Grand Plaza Forum: Hier wird die Zukunft besprochen
Das Konferenzprogramm der Grand Plaza griff nicht nur aktuelle Themen auf, sondern diskutierte vor allem Zukunftsstrategien – hier ging es zum Beispiel um zukunftsfähige Innenstädte und Shopping-Center und innovative Konzepte für Handelsimmobilien in Bezug auf ESG und Nachhaltigkeit.
Impressionen von der Grand Plaza
Der Schwerpunkt der Aussteller im Bereich Handelsimmobilien auf der EXPO REAL 2025 waren neben Supermarktketten wie Edeka und Rewe, Discountern wie Aldi Süd, Kaufland und Lidl, Netto und Penny, Drogerieketten wie dm und Rossmann, auch Tierbedarf wie Fressnapf, Non-Food-Discounter wie Action sowie toom Baumarkt vertreten, also genau jene, die für Supermärkte, Fachmärkte und Fachmarktzentren von Interesse sind. Zu den Ausstellern der EXPO REAL gehörten ebenso der Shopping-Center-Betreiber ECE sowie mit TREI Real Estate zwei Unternehmen, die das Netz der Fachmarktzentren insbesondere in CEE/SEE kontinuierlich erweitern.
Handels- oder Retailimmobilien – ein Begriff für sehr unterschiedliche Formate
Handel ist nicht gleich Handel, was sich auch in den unterschiedlichen Handelsimmobilien widerspiegelt. Häufig hat man bei Handel den innerstädtischen Handel vor Augen, Ladenflächen in den Einkaufsstraßen oder zumindest im nahen Umfeld. Doch auch hier unterscheiden sich schon in Ausstattung und Größe die repräsentativen Ladenflächen für teure Edelmarken von jenen, in denen die meisten Menschen „shoppen“.
Doch Innenstädte bieten Ladenflächen nicht nur rechts und links der Einkaufsstraßen an, sondern auch in Shopping-Centern, Shopping Malls oder Einkaufszentren, die inzwischen in kaum einer Stadt fehlen und in denen sich Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleistungen konzentrieren, oft ergänzt um gastronomische Angebote, Kino, Fitnesscenter und andere attraktive „Frequenzbringer“. Daneben gibt es dann noch Waren- oder Kaufhäuser, in denen eine große Vielfalt von Waren angeboten wird, die inzwischen aber häufig zu den Sorgenkindern der Städte gehören, da sie offensichtlich nicht mehr genügend Kunden anziehen und die vergleichsweise großen Flächen zu verwaisen drohen.
Daneben gibt es aber noch den „großflächigen Einzelhandel“, der mehr als 800 Quadratmeter Fläche benötigt – Möbelzentren, Elektronikfachmärkte, DIY-Märkte und ähnliches. Darunter fallen aber auch Supermärkte mit Vollsortiment. Dieser großflächige Einzelhandel befindet sich nicht immer in zentralen Lagen, sondern häufig auch an der Peripherie der Städte. Hier wie auch im Umfeld mittelgroßer und kleinerer Städte entstehen in letzter Zeit verstärkt so genannte Fachmarktzentren, eine Ansammlung von verschiedenen Einzelhandelsbranchen, häufig mit einem großen Supermarkt oder Discounter als Ankermieter und weiteren Geschäften, die der Nahversorgung dienen. Diese Fachmarktzentren bestehen meist aus einem großen Gebäudekomplex und werden von einem Betreiber verwaltet und vermarktet.
Handelsimmobilien – ein zunehmend schwieriger Markt
Es kriselt im Handel schon seit längerem. Vor allem der wachsende Online-Handel macht dem stationären Handel zunehmend Konkurrenz, auf die zu reagieren Zeit und Geld kostet. Gefragt sind so genannte Multi-Channel-Konzepte, die dem im digitalen Zeitalter veränderten Kundenverhalten Rechnung tragen.
Der Handel schwächelt seit Jahren
Einen massiven Einschnitt in die Entwicklung des Handels brachte die Corona-Pandemie mit ihren Lockdowns mit sich. Während weite Teile des stationären Handels schließen mussten, boomte der Online-Handel stärker denn je. Mit dem Ende der Pandemie und einer weitgehenden Normalisierung des Lebens ging der Online-Handel zwar leicht zurück, stieg ab 2023 aber erneut an und dürfte nach Prognosen des Handelsverband Deutschland HDE 2026 bei 13,8 Prozent liegen. Die Hoffnung des stationären Handels auf einen neuerlichen Aufschwung erfüllten sich nicht, vielmehr ließen der Krieg in der Ukraine und die jüngsten geopolitischen Unsicherheiten, hohe Lebenshaltungs- und Energiekosten sowie wirtschaftliche Unsicherheiten die Verbraucherstimmung auf einem insgesamt schwachen Niveau verharren.
Mussten schon im Gefolge der Pandemie viele Einzelhändler ihr Geschäft aufgeben, hat sich dieser Trend in den vergangenen Jahren auf zwar niedrigerem Niveau, aber fortgesetzt. Seit 2015 bis Ende 2025 ist die Zahl der Geschäfte im stationären Einzelhandel von 372.000 auf 301.500 gesunken und dürfte nach Prognosen des HDE 2026 weiter auf 296.600 fallen.
Schwacher Konsum – eine bleibende Hürde?
Damit verschlechtert sich die Lage in den Innenstädten weiter. Häufig ist der Leerstand deutlich sichtbar und sind es nicht nur die ehemaligen großflächigen Kaufhäuser, sondern auch viele kleine Ladenflächen, die nach neuen Nutzern suchen.
Grund für diese Entwicklung ist die wirtschaftliche und politische Verunsicherung der Verbraucher, die wenig Neigung zum Geldausgeben zeigen. Den bisherigen Tiefpunkt erreichte der Konsumklima-Index der GfK im Mai dieses Jahres mit -33,1 Indexpunkten. Im Juni stieg der Index zwar leicht auf -29,8 Indexpunkte an, lag damit aber immer noch unter den Werten seit Beginn 2024.
Doch nicht nur Umsatzeinbußen machen den Einzelhändlern zu schaffen. Sie leiden auch unter hohen Energiepreisen und Lohnnebenkosten sowie unter dem steigenden Fachkräftemangel.
Wie sieht der Markt für Retailimmobilien aus?
Trotz dieser negativen Tendenzen verzeichnete der Markt für Einzelhandelsimmobilien seit dem Ende der Pandemie wieder ein steigendes Vermietungsvolumen, das 2025 bei rund 470.000 Quadratmeter und damit nur leicht unter dem Vorjahresergebnis (rund 500.000 Quadratmeter) lag. In den ersten Monaten 2026 konnten rund 100.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche neu vermietet beziehungsweise neu eröffnet werden – rund 50.000 Quadratmeter weniger als im Vorjahresquartal, wobei die ersten drei Monate 2025 den großflächigen Nachvermietungsaktivitäten in Kaufhaus- und den ehemaligen Galeria-Objekten geprägt waren. Bei kleinen und mittelgroßen Flächen stehen rund 59.000 Quadratmetern im Vorjahr den gut 53.000 Quadratmeter in den Monaten zwischen Anfang Januar und Ende März 2026 gegenüber, zeichnet sich also eine weitgehend stabile Nachfrage ab (BNP PARIBAS REAL ESTATE).
Sowohl BNP Paribas Real Estate als auch JLL weisen dezidiert darauf hin, dass die Nachfrage vor allem von internationalen Retailern stammt. Sie trugen im ersten Quartal 2025 zu 76 Prozent zum Flächenumsatz bei, im vierten Quartal stabilisierte sich dieser Anteil bei 58 Prozent. Branchenschwerpunkte sind Fashion, Beauty und Sport. Ein weiterer Treiber ist Gastronomie.
Lange Zeit galten Einzelhandelsimmobilien als „Investors“ Darling“, doch 2023 brach das Transaktionsvolumen in dieser Assetklasse um rund 40 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro ein. 2024 zogen die Investmentaktivitäten auf dem Einzelhandelsmarkt wieder leicht an und erreichten 6,1 Milliarden Euro. Dass das Transaktionsvolumen 2025 etwas höher ausfiel – insgesamt 6,5 Milliarden Euro, ist vor allem drei Großdeals im dreistelligen Millionenbereich im letzten Quartal des Jahres zu verdanken, als ehemalige Signa-Objekte den Eigentümer wechselten.
Das erste Halbjahr 2026 zeigte jedoch, dass der Retail-Investmentmarkt weiterhin volatil bleibt. Entsprach das Transaktionsvolumen im ersten Quartal noch in etwa dem Ergebnis des Vorjahresquartals (1,37 Milliarden Euro), kennzeichnete das zweite Quartal ein deutlicher Rückgang auf rund 892 Millionen Euro, so dass das Transaktionsvolumen des ersten Halbjahrs insgesamt bei rund 2,26 Milliarden Euro und damit um gut 20 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum lag. Damit rutschten auf dem gewerblichen Markt die Investments in Einzelhandelsimmobilien erneut auf den dritten Platz – hinter Büro- und Logistikinvestments.
Worauf Investoren derzeit verstärkt setzen sind Fach- und Lebensmittelmärkte sowie Nahversorgungs- und Fachmarktzentren. Auf diese Assets entfällt etwa die Hälfte des Transaktionsvolumens. Sie haben den Vorteil, meist der kurzfristigen Bedarfsdeckung zu dienen, sind also weniger anfällig für Schwankungen des Konsumklimas. Mieter sind häufig gut etablierte Filialisten, die einen langfristig stabilen Cashflow garantieren. Und was diese Objekte in Zeiten hoher Finanzierungskosten ebenfalls attraktiv macht: Die Preise liegen – anders als bei großen Shoppingcentern – meist unter der Grenze von 50 Millionen Euro.
Wohin die Reise geht: die Zukunft der Handelsimmobilien
Der Handel und damit auch der Markt für Handelsimmobilien befinden sich im Umbruch. Vor allem der Online-Handel hat hier disruptiv gewirkt. Die Kunden haben sich schnell an diese digitalen Möglichkeiten gewöhnt – nicht nur an das Bestellen und die schnelle Lieferung, sondern auch daran, via Internet schneller Preise vergleichen zu können. Inzwischen hat sich der Handel zwar darauf eingestellt und bietet nicht nur stationär seine Waren an, sondern nutzt auch alle digitalen Kanäle – Stichwort Omnichannel –, um Produkte zu vermarkten und Kunden zu binden. Dennoch ist dieser Wandel nicht ohne Folgen geblieben. Es sind nicht nur die Kaufhäuser, die nicht mehr „laufen“ und deren große zusammenhängenden Flächen inzwischen häufig aufgeteilt werden, „um einen attraktiven Branchenmix mit besucherstarken Mietern zu schaffen“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services. Auch Shoppingcenter laufen oftmals nicht mehr gut, trotz aller Versuche, über ein erweitertes Angebot an gastronomischen und Freizeiteinrichtungen die Menschen in diese Konsumtempel zu locken.
Wie sieht die Zukunft der Handelsimmobilie aus?
Doch es ist nicht nur das veränderte Verhalten der Konsumenten, das dem Handel und damit den Eigentümern und Betreibern von Retail Assets zu schaffen macht. Es sind auch die Kaufzurückhaltung angesichts der als zunehmend unsicher empfundenen allgemeinen wirtschaftlichen Lage und ein gestiegenes Preisbewusstsein, das dazu führt, dass mit Ausnahme von Lifestyle-Labels die Markenloyalität sinkt.
Folgt man einer Studie von PwC zur Zukunft des Handels, so kommt die wachsende Diversität der Konsumenten hinzu, was es letztlich schwieriger macht, den Kundenfokus zu schärfen. So hat beispielsweise die Generation Z – die zwischen 1995 und 2010 geborenen Digital Natives – weniger Schwierigkeiten mit innovativen Technologien wie Self-Checkout-Kassen und autonomen Stores als die vielzitierten Babyboomer, die insbesondere KI-Lösungen eher kritisch gegenüberstehen. Andererseits sind diese Technologien eine Möglichkeit, dem wachsenden Fachkräftemangel im Einzelhandel zu begegnen. PwC geht davon aus, dass 2030 rund jede fünfte Stelle im Einzelhandel unbesetzt bleibt.
Seit der Corona-Pandemie und angesichts der mehr oder weniger stagnierenden Einzelhandelsumsätze haben viele der internationalen Ketten ihre bisherige Expansionsstrategien überarbeitet mit dem Ergebnis, manche Standorte zu schließen und dafür andere zu so genannten Flagship-Läden auszubauen. Andererseits drängen andere internationale – nicht nur europäische, sondern auch asiatische und chinesische – Retailer auf den Markt.
Insofern findet in den innerstädtischen Einkaufsstraßen eine weitere Bereinigung statt, wobei das Schreckgespenst der „sterbenden Innenstadt“ in den Diskussionen um den Handel und Handelsimmobilien allgegenwärtig, wenn auch etwas übertrieben zu sein scheint. Bereits seit längerem lässt sich beobachten, dass leere Ladenflächen oftmals in gastronomische Flächen umgewandelt werden, dass dort, wo die Ketten eine Lücke hinterlassen, sich andere Angebote und Dienstleistungen etablieren. Der Handel wandelt sich und mit ihm die Innenstädte, kleine inhabergeführte Ladengeschäfte verschwinden immer mehr, so dass sich das Angebot in unterschiedlichen Innenstädten immer stärker ähnelt.
Dennoch bleibt die kurzfristig verfügbare Fläche mit rund 15 Prozent nach wie vor hoch, wobei Städte wie Düsseldorf (6,6 Prozent der gesamten Einzelhandelsfläche), Hamburg (6,8 Prozent) und München (7,9 Prozentdeutlich unter dem Durchschnitt liegen, Frankfurt am Main (23,5 Prozent) dagegen deutlich darüber.
Auf etwas niedrigerem Niveau als vor der Pandemie haben sich die Mieten in den vergangenen Jahren weitgehend stabilisiert. Angesichts des vergleichsweise hohen Flächenangebots sieht JLL in naher Zukunft wenig Spielraum für steigende Mieten.
Die Innenstadt ist jedoch nur ein Standort für Handelsimmobilien. Auch wenn sie lange Zeit mehr oder weniger der einzige Standort war und die umliegenden Stadtteile und die Umlandgemeinden eher wenig Einkaufsmöglichkeiten boten, so hat sich zumindest diese „Mangelsituation“ grundlegend gewandelt. Hier sind in den vergangenen Jahren immer mehr Supermärkte wie Pilze aus dem Boden geschossen, die zumindest die Nahversorgung garantieren. Und selbst in kleinen Städten entstehen inzwischen verstärkt Fachmarktzentren, die einerseits der Nahversorgung dienen, aber auch ein über Supermärkte, Discounter und Drogerien hinausgehendes Angebot an Bekleidung und/oder Sportartikeln bieten. Eher Solitäre bleiben großflächige Einrichtungen wie Bau- und Gartenmärkte, Möbelhäuser oder auch große Elektronikfachmärkte, die in städtischen Lagen nicht die passenden Flächen zu Preisen finden, die für sie leistbar sind.
Herausforderungen auf dem Markt für Handelsimmobilien
Die aktuell größte Herausforderung für den Handel ist derzeit die wirtschaftliche Entwicklung, denn die hohen Energie- und Lebenhaltungskosten engen den Spielraum der Verbraucher für den Konsum ein. Hinzu kommt eine wachsende wirtschaftliche Unsicherheit. Die Verbraucherstimmung bewegt sich nach wie vor deutlich im negativen Bereich. Damit ist nicht mit deutlichen Umsatzsteigerungen im Einzelhandel zu rechnen, so dass Kosten- und Flächeneffizienz weiterhin eine der großen Herausforderungen bleiben. Das bedeutet aber auch, dass weniger Geld für Investitionen für die technologische Weiterentwicklung von Handelskonzepten zur Verfügung stehen wird.
Wohin steuert der Markt für Handelsimmobilien?
Die Zeiten, als Handelsimmobilien für Investoren fast so etwas wie ein Selbstläufer mit langfristigen Mietverträgen waren, sind vorbei. Auch lässt sich nicht mehr jede Ladenfläche wieder schnell und zu jedem Preis vermieten. In fast jeder Stadt kann man beobachten, dass Flächen leerstehen, und selbst in Shoppingcentern lässt sich der eine oder andere Leerstand beobachten. Hier gilt es Ideen zu entwickeln, wie diese Flächen neu genutzt werden können.
So wurde beispielsweise schon das eine oder andere Shoppingcenter in ein Gesundheitszentrum umgenutzt oder gibt es Überlegungen, größere Flächen auch für die City-Logistik zu nutzen. Gerade im innerstädtischen Bereich ist bei Handelsimmobilien künftig mehr Phantasie und Flexibilität bei der jeweiligen (Um-)Nutzung gefragt.
Anders sieht es im Bereich der Fachmärkte und Fachmarktzentren aus, die derzeit nicht ohne Grund bevorzugte Anlageobjekte sind. Fachmärkte – Elektronikmärkte, Möbelzentren, DIY-Märkte, Gartencenter u.ä. – sind vergleichsweise „standortgebunden“, das heißt, diese Mietverträge haben eine längere Laufzeit. Und Fachmarktzentren oder Retail Parks dienen in erster Linie der Nahversorgung, wobei Lebensmittelhandel und Drogerien, also das, was jeder braucht, durch weitere, eher preisgünstige Angebote ergänzt wird. Es ist der Bereich des Handels, der vielleicht nicht ganz so prestigeträchtig wie High-Street-Lagen ist, der aber langfristig vergleichsweise stabile Mieten erwirtschaftet.
Unter Impressionen finden Sie weitere Eindrücke der EXPO REAL.