Schutz- und Hygienekonzept

Messen starten wieder

Ab September können in Bayern wieder Messen stattfinden. Wichtig: Das von Bund und Ländern ausgesprochene Verbot von Großveranstaltungen bis Ende des Jahres 2020 bezieht sich nicht auf Messen, sondern ausdrücklich auf Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind. Zu diesen Großveranstaltungen zählen unter anderem Volksfeste, größere Konzerte, Festivals oder Kirmes-Veranstaltungen.

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Aktuelle Pressemitteilung zum Schutz- und Hygienekonzept

Hygienekonzept

Um auch in Zeiten von Corona Messen sicher und erfolgreich für alle Beteiligten durchzuführen, hat die Messe München gemeinsam mit weiteren bayerischen Messegesellschaften ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet, das von der Bayerischen Staatsregierung am 23. Juni 2020 auch verabschiedet wurde. Dieses Konzept dient dazu, dass Messen ab September 2020 wieder starten können. Im Wesentlichen geht es dabei um drei Themen:

  • Abstandswahrung
  • Hygiene
  • Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer


Die wichtigsten Punkte umfassen die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Meter auf dem gesamten Gelände. Wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, sowie grundsätzlich im Innenbereich, gilt eine Maskenpflicht. Bei einem weiteren positiven Verlauf des Infektionsgeschehens, wovon aus heutiger Sicht auszugehen ist, kann an Messeständen am Tisch die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden. Die Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer ist durch eine Vorabregistrierung und unser Zulassungssystem gewährleistet.

Informationen zum Schutz- und Hygienekonzept für die Bayerische Messebranche der Bayerischen Staatsregierung.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess handelt. Über alle weiteren Entwicklungen und Anpassungen halten wir Sie regelmäßig auf dem Laufenden.

FAQ Maßnahmen - Schutz- und Hygienekonzept (Stand 24. September 2020)

Abstandswahrung

Generell gilt auf dem Messegelände die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Die Einlasskontrolle erfolgt ausschließlich über die Drehkreuze. Dadurch sind wir stets darüber informiert, wie viele Personen sich auf der Veranstaltungsfläche befinden. Die behördlichen Vorgaben bezüglich der zugelassenen Besucheranzahl können somit eingehalten werden. Diese Besucherhöchstzahl orientiert sich jeweils an der Größe der Veranstaltungsfläche, dadurch wird die nötige Voraussetzung zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet.

Auf der Standfläche muss prinzipiell eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt nicht am Tisch, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. Die Kontaktdaten dieser Gesprächspartner müssen vom Aussteller separat erfasst werden.

Bei der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln greifen die geltenden Regeln des Personennahverkehrs.

An den bekannten Knotenpunkten wie Eingangsbereich oder Garderobe, an denen es zu Schlangenbildung und vermehrtem Besucheraufkommen kommen kann, werden spezielle Regelungen sowie Bodenmarkierungen umgesetzt. Zudem werden die Mitarbeiter im Hinblick auf den Infektionsschutz entsprechend geschult.

Auch im Foren- und Konferenzbereich gilt der Mindestabstand von 1,5 Meter. Über Maßnahmen wie Zugangskontrollen und entsprechende Bestuhlung etc. wird sichergestellt, dass dieser eingehalten werden kann.

Hygiene

Die Messe München verfügt über ein eigenes Lüftungskonzept. Unsere Messehallen sowie das ICM - Internationales Congress Center München sind mit modernen Lüftungsanlagen ausgerüstet, die mit höchstmöglichem Außenluft- und geringstmöglichem Umluftanteil betrieben werden. Darüber hinaus wird die Raumluft verstärkt durch frische Außenluft ersetzt.

Aktuell ist im gesamten Innenbereich der Messe stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, unabhängig davon ob der Mindestabstand eingehalten werden kann (Ausnahme am Messestand an Tischen siehe Punkt „Abstandwahrung – Am Messestand“). Messeteilnehmern, die keine eigenen Masken haben, stellt die Messe München einen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.

Sofern der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, ist in den Außenbereichen des Messegeländes, z.B. Atrium, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung notwendig. Vor der Öffnung des Messe- und Kongressbetriebes im September wird nochmals genau geprüft, ob und in welchem Umfang das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung notwendig ist.

Auf der Standfläche muss prinzipiell eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt nicht am Tisch, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. Die Kontaktdaten dieser Gesprächspartner müssen vom Aussteller separat erfasst werden.

Am Messestand ist vom Aussteller eine anwesende Person als Ansprechpartner für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, wie die Desinfektion von Nutzflächen, zu benennen. Aussteller sind zu einer regelmäßigen Hygiene, z.B. von Exponaten, angehalten. Unterstützung bieten hier unsere Servicepartner.

Unsere Sanitäranlagen werden in hoher Taktung gereinigt. Für Handwasch- und Desinfektionsmöglichkeiten in ausreichendem Abstand ist gesorgt.

Wir stellen Desinfektionsspender an allen wesentlichen Stellen im Gelände auf. Regelmäßig berührte Oberflächen (z. B. Counter, Tische, Handläufe) werden verstärkt gereinigt.

Alle Türanlagen außer Brandschutztüren bleiben dauerhaft geöffnet, um den Kontakt mit Oberflächen zu reduzieren.

Nachverfolgbarkeit aller Teilnehmer

Alle Messeteilnehmer haben sich über den Ticketkauf, d.h. über ihr Besucherticket, ihren Ausstellerausweis bzw. den Servicepartnerausweis bereits im Vorfeld registriert, um die Zugangsberechtigung zu erhalten. So stellen wir sicher, dass die Messe München im Falle einer Corona-Infektion Kontaktpersonen schnell identifizieren kann. So stellen wir sicher, dass bei Bekanntwerden einer Corona-Infektion umgehend Kontakt mit den Veranstaltungsteilnehmern aufgenommen werden kann.

An Messeständen am Tisch darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. Die Kontaktdaten sowie die Anwesenheitszeiten dieser Gesprächspartner müssen vom Aussteller separat erfasst werden.

Wie diese Erfassung erfolgt, kann der Aussteller frei entscheiden: Entweder über ein eigenes digitales Erfassungstool oder eine Lead-Tracking-Lösung, die die Messe München ihren Ausstellern kostenfrei zur Verfügung stellt. Alternativ kann die Erfassung manuell erfolgen, z.B. über eine Liste oder Visitenkarte.

Auf der Standfläche abseits von einem Tisch muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Weitere Themen

Für den Veranstalter gibt es einen Personenrichtwert, der sich an der Veranstaltungsfläche orientiert. Gemessen an der Besucheranzahl unserer Eigenveranstaltungen in den letzten Jahren und aufgrund der Größenordnung der zur Verfügung stehenden Veranstaltungsfläche ist von keiner Besucherbeschränkung auszugehen.

In den Gastronomiebereichen der Messe München gelten die übergreifenden Regeln der bayerischen Gastronomie.

Die Messe München verfügt über ein Parkplatzkonzept mit ausreichend Parkmöglichkeiten. Dank Großveranstaltungen sind wir erfahren in der Organisation eines erhöhten Verkehrsaufkommens.

Der Sanitätsdienst ist bei Veranstaltungen immer präsent – vom Aufbau über die gesamte Messelaufzeit bis zum Abbau. Sanitätswachen finden Sie an den Eingängen West und Ost sowie in der Halle C4 – je nach Hallenbelegung. Sanitäter und Ärzte behandeln medizinische Notfälle direkt vor Ort. Bei Bedarf werden sie durch den öffentlichen Rettungsdienst unterstützt. Darüber hinaus ist ein Hygienebeauftragter vor Ort.

Zu weiteren Fragen rund um das Schutz- und Hygienekonzept steht Ausstellern die Messe München Hotline zu Verfügung. Telefonisch unter +49 89 949 11400 oder per E-Mail corona.support@messe-muenchen.de . Die Service-Zeiten sind wie folgt: Montag bis Donnerstag 09:00 bis 17:00 Uhr und Freitag 09:00 bis 16:00 Uhr.

Reiseinformationen für Veranstaltungsteilnehmer:

Für internationale Besucher gilt: Messeteilnehmer können unter Berücksichtigung definierter Einreisebestimmungen aus allen Ländern nach Deutschland einreisen.

Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt auf der Seite des Robert-Koch-Instituts, ob Ihr Abreisegebiet aktuell als Risikogebiet eingestuft ist.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, gelten die Quarantänevorschriften des Freistaat Bayern. Die aktuelle Regelung lautet, dass die 14-tägige Quarantäne-Pflichtentfällt, wenn Sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Über Änderungen die Quarantäne-Pflicht in Bayern betreffend halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Über etwaige Reisevorschriften in Ihrer Heimat, betreffend Ab- und vor allem Rückreise, informieren Sie sich bitte persönlich bei den jeweilig verantwortlichen In-stitutionen Ihres Landes.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess handelt. Über alle weiteren Entwicklungen und Anpassungen halten wir Sie regelmäßig auf dem Laufenden.

Aktuelle Informationen der Messe München zu Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie zudem auf der der Messe München Website.